"Der direkte Dialog hat für mich oberste Priorität"
Bundestagsabgeordneter Dr. Stephan Harbarth sprach über die aktuelle Bundespolitik in Sandhausen
Der Deutsche Bundestag in Berlin ist in der Sommerpause. Dies bietet dem Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth die Möglichkeit, durch seinen Wahlkreis Rhein-Neckar zu touren und auf vielen Veranstaltungen präsent zu sein. "Der direkte Dialog mit den Menschen hat für mich oberste Priorität", so Harbarth, "es ist wichtig, dass man miteinander spricht, diskutiert und sich austauscht. Es ist wichtig, dass man vor Ort erklärt, warum manche Entscheidungen so und nicht anders getroffen wurden beziehungsweise getroffen werden mussten."
Auf Einladung der CDU-Verbände Sandhausen, Nußloch, Leimen, St. Ilgen und Gauangelloch war der 38-jährige Wirtschaftsanwalt aktuell in Sandhausen vor Ort und sprach zu aktuellen Themen und zur Bundespolitik. Er tat dies in einer sehr offenen und klaren und kompetenten Art und Weise, die es den Anwesenden ermöglichte einige der Entscheidungen zu den Themen Griechenland Krise., Bankenschutzschirm, Sparpaket und Gesundheitsform besser nachzuvollziehen. Insbesondere wurde bei der Bürgschaft der Bundesrepublik für Griechenland deutlich, dass es nahezu keine Alternative gegeben hatte. Wären Länder wie Griechenland, Spanien, Italien und Irland mit in den Strudel gezogen worden, hätte dies massive Auswirkungen auf viele Sparer und Anleger, vor allem im Lebensversicherungsbereich in Deutschland gehabt. Milliarden an Kapital wären dem deutschen Markt entzogen worden. Er wies u.a. auch darauf hin, dass die CDU vor einem Beitritt Griechenlands in die Eurogemeinschaft gewarnt hatte, ja sogar dagegen war. Schon damals wurden die Vorgaben nicht erfüllt. Leider konnten diese Argumente die damalige Rot Grüne Regierung nicht daran hindern, dem Beitritt Griechenlands zuzustimmen.