CDU Gemeindeverband Sandhausen
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Unsere Meinung
26.05.2020, 14:49 Uhr Übersicht | Drucken

Jahresbericht zur Schulsozialarbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Sandhausen durch die evangelische Kinder- und Jugendhilfe Friedrichstift

Ein letzter Montag des Monats ist im Kalender der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in Sandhausen immer besonders auffällig markiert. Denn an einem solchen Montag steht für diese stets die monatliche öffentliche Gemeinderatssitzung an. Eigentlich. Denn in Zeiten von Corona weicht so einiges von der Normalität und auch dem Idealfall ab. Die letzten Sitzungen des Gemeinderats wurden situationsbedingt abgesagt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Gemeinderat in seiner Gesamtheit die Wahrnehmung der ihm zugesprochenen Aufgaben, nämlich der Entscheidung über gemeindliche Angelegenheiten, pausiert hat. Vielmehr wird er durch Emails informiert und kann dann ebenfalls auf elektronischem Wege oder durch telefonischen Kontakt mit der Verwaltung Rücksprache halten.

 

Und so wurde dem Gemeinderat per Email der Jahresbericht zur Schulsozialarbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Sandhausen durch die evangelische Kinder- und Jugendhilfe Friedrichstift zugestellt.

 



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Es wurden Einblicke in die Aufgaben eines Schulsozialarbeiters ermöglicht, welche von bloßen Schülergesprächen bis hin zu Elterngesprächen führten. Hierdurch haben die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter in Zusammenarbeit mit den Eltern einen großen Einfluss auf den Entwicklungsprozess der Schülerinnen und Schüler. Vor diesem Hintergrund der Einflussnahme in die Privatsphäre der Familien ist es um so wichtiger, den Kindern und ihren Familien fürsorgliche und kompetente Sozialarbeiterinnen und -arbeiter zur Verfügung stellen zu können, sodass jenen gleiche Bildungs- und soziale Weiterentwicklungsmöglichkeiten ermöglicht werden können.

 

Dies wird durch die Schulsozialarbeit des Friedrichstifts ermöglicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weisen hervorragende soziale Kompetenzen hervor, welche den Zugang zu Eltern und Kind ermöglichen. Da die Nachfrage an die Schulsozialarbeit besonders hoch ist, wurde im Gemeinderat beschlossen, dass die Stellenanzahl an der Theodor-Heuss-Grundschule um eine Viertel Stelle erhöht wird.

 

Betrachtet man die Arbeit des Friedrichstifts im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Jugendzentrum ,,JuKiZ’’, so kann die CDU-Fraktion auch diesbezüglich nur ein positives Fazit ziehen. Im Jahre 2019 besuchten insgesamt 4376 Kinder und Jugendliche das ,,JuKiZ’’ (2018 waren es noch 3354 Kinder und Jugendliche). Im Schnitt ergibt das täglich eine Besucherzahl von ca. 20 Personen (2018 noch ca. 17 Personen). Die steigende Besucherzahl zeigt, dass das Angebot angenommen wird und sich unter den Kindern und Jugendlichen positiv herumspricht.

 

Die Grundlage der sehr guten Betreuung aller Kinder und Jugendlichen bildet die Kompetenz des Betreuungsteams in Kombination mit dem breit gefächerten Betreuungsangebot, welches dennoch individuell auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingeht. Hierzu gehört nicht nur das Zuhören, Beraten und Helfen bei den Hausaufgaben durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch das gemeinsame Kochen und Backen, gemeinsame sportliche Betätigungen und die Durchführung von Ausflügen und Spielturnieren. Dabei ist das soziale Miteinander, das Verstehen, Akzeptieren und Tolerieren ein wichtiger Punkt der täglichen Betreuungsarbeit.

 

Besonders erfreulich ist aus Sicht der CDU-Fraktion, dass die erhoffte Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit und der Arbeit im JuKiZ aufgrund des einheitlichen Betreuungsträgers gut funktioniert, ineinander greift und Synergieeffekte zeigt. Denn bereits in der Schule betreute Kinder und Jugendliche können sich auch nach der Schule in die betreuenden Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Friedrichstifts begeben. Dies bestärkt die damalige geschlossene und befürwortende Meinung der CDU Fraktion, sowohl die Schulsozialarbeit, als auch die offene Kinder- und Jugendarbeit an die evangelische Kinder- und Jugendhilfe Friedrichstift vergeben zu haben.

Die CDU-Fraktion bedankt sich in erster Linie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Friedrichstifts, welche täglich sehr anspruchsvollen Aufgaben und Situationen ausgesetzt werden, diese jedoch Mal für Mal solide und lösungsorientiert zum Wohle der Jugendlichen, Kinder und deren Eltern bewältigen. Auch der Verwaltung gilt ein Dank dafür, dass sie frühzeitig die Vorteile der Verknüpfung von Schulsozialarbeit und Betreuung des Jugendzentrums erkannte. hg

 

CDU-Fraktion Sandhausen



 
   
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